The World of Molecular Biology exhibit

Forschungsorganismen / Research organisms

German

Forschungsorganismen helfen uns zu verstehen, wie das Leben auf allen Ebenen funktioniert, von der DNA bis zu Ökosystemen. Auf der Grundlage von Forschung an Tieren wurden Computermodelle für biologische Mechanismen entwickelt und komplexere, dreidimensionale Zellkulturen etabliert, die die Funktionsweise von Geweben und Organen genauer nachbilden.


Krebs

EMBL-Studien zu Forschungsorganismen führen zu vertieftem Wissen über die Gene, Zellen und Mechanismen, die an der Krebsentstehung beteiligt sind. Dadurch verstehen wir besser, wie vererbte und umweltbedingte Faktoren zu Krebs beitragen. In einer dieser Studien erforschten Wissenschaftler*innen des EMBL und anderer Einrichtungen einen Defekt, der in der Regel schon früh bei der Entstehung von Krebs auftritt. Dabei handelt es sich um einen Fehler in den Kontroll- und Reparaturmechanismen, die bei der Vervielfältigung der DNA während der Zellteilung ablaufen. Da diese Mechanismen bei vielen Organismen gleich sind, untersuchten die Forscher*innen sie im Fadenwurm Caenorhabditis elegans, um die Entstehung von Krebs beim Menschen besser zu verstehen.


Evolution

Die Evolution des Lebens auf der Erde hat dazu geführt, dass alle Lebensformen gemeinsame Vorfahren haben. Deshalb können grundlegende biologische Prozesse auch zwischen Arten, die durch Millionen von Jahren der Evolution getrennt sind, ähnlich sein. Wissenschaftler*innen können daher bestimmte Arten eingehend untersuchen, um die Entwicklung des Lebens im Allgemeinen und die Funktionsweise von komplexeren Tieren wie dem Menschen zu verstehen.


Wissenschaft & Gesellschaft

Forschungsorganismen haben uns unendlich viel darüber verraten, wie das Leben auf der Erde sich entwickelt hat und wie es funktioniert. Sie spielen auch eine wichtige Rolle in dem jahrelangen Prozess der Entwicklung neuer Medikamente. Die DNA von Forschungsorganismen kann für Experimente manipuliert werden, um bestimmte Gene von Interesse zu untersuchen. Die Gentechnik kann auch Schlüsselproteine in Forschungsorganismen fluoreszierend machen, so dass Strukturen und Prozesse unter dem Mikroskop deutlich zu erkennen sind. Neue Techniken machen in einigen Bereichen Versuche an Versuchstieren überflüssig. So haben Wissenschaftler*innen beispielsweise Organoide entwickelt, selbstorganisierende dreidimensionale Zellgruppen, die der Struktur und Funktion von Organen ähneln. Sie dienen als Modell für menschliche und tierische Organe in Experimenten.

English

Research organisms help us understand how life works on all scales, from DNA to ecosystems. Research on animals has informed the development of computer models of biological mechanisms and enabled more complex, three-dimensional cell cultures that more accurately mimic the operation of tissues and organs.


Cancer

Studies on research organisms at EMBL have led to more knowledge about the genes, cells and mechanisms involved in cancer. This helps us understand the inherited and environmental factors leading to cancer development, progression and spread. In one study EMBL researchers and international colleagues were able to explore a defect that tends to occur early on in the development of cancers. This involves an error in the checking and repair mechanisms that operate when DNA is copied as cells divide and multiply. Because these mechanisms are shared across many organisms, researcher could study them in the roundworm Caenorhabditis elegans to better understand the development of cancers in humans.


Evolution

The evolution of life on Earth has resulted in all life forms having common ancestors shared with others. Biological processes may be similar between species separated by millions of years of evolution. Scientists can therefore study certain species in depth to gain understanding of the evolution of life in general and the operation of more complex animals like humans.


Science & Society

Research organisms have told us immense amounts about the evolution, development and functioning of life on Earth. They also play a fundamental part in the years long process of developing new drugs. The DNA of research organisms may be engineered for experiments to examine specific genes of interest. Genetic engineering can also make key proteins fluorescent so structures and processes can be clearly seen under the microscope. New techniques are reducing the need for experiments on research animals in some areas. For example, scientists have developed organoids — self-organising 3D groups of cells that resemble the structure and function or organs. These model human and animal organs in experiments.

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